»Die Jagdgesellschaft von Billingshurst«

Eine Leiche im Rosenbeet, ein Bankier, dem der Galgen droht, zwei verschwundene Frauen, ein Strandfloh im Landesinnern - Sherlock Holmes muss alle Register seines Könnens ziehen, um einen schier aussichtslosen Fall zu lösen.

In Billingshurst in West Sussex bringen die Jagdhunde von John Drummond nach der morgendlichen Jagd im Garten eine halb verweste Leiche zum Vorschein. Wer ist die tote Frau? Wie kommt sie in das Rosenbeet des leitenden Bankangestellten und wer hat sie ermordet? Die Beweislage scheint eindeutig, denn Drummonds Siegelring wird neben ihr gefunden, dazu führt ihn seine Arbeit alle zwei Wochen nach Chichester, wo schon seit geraumer Zeit eine Frau vermißt wird. Der leitende Inspector Strutton hegt keinen Zweifel an der Schuld Drummonds. Nachdem dieser dem Coroner vorgeführt wurde, steht dem Prozeß und seiner Verurteilung wegen Mordes scheinbar nichts mehr im Wege.

Für Holmes bedeutet dies, an mehreren Fronten gleichzeitig zu ermitteln. Neben seiner untrüglichen Beobachtungsgabe hilft ihm dabei auch sein neues Steckenpferd – die forensische Entomologie. Dazu muß er nicht nur die Identität der toten Frau und den Ort ihrer Ermordung ermitteln, sondern auch die mangelnde Zeit und seinen Gegenspieler, Inspector Strutton, im Auge behalten; letzterer hat sich in den Kopf gesetzt, Drummond hängen zu sehen.


Das Buch

Die Jagdgesellschaft von Billingshurst
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN: 978-3-944040-50-9
208 Seiten, 12,90 Euro
Gollenstein Verlag

Besprechungen

»Mörderische Jagd«

»Jackob lässt diesmal Watson in einer Art Notizbuch die Ereignisse an zwölf aufeinanderfolgenden Tagen im April 1895 schildern, mit einem Nachklapp vier Wochen später. Englischer, schräger Humor inklusive. Sehr leserfreundlich schließt das Buch mit Personenverzeichnis und Anmerkungen.«

Rose-Marie Forsthofer in der Allgemeinen Zeitung vom 06.03.2013

»Eine Tote neben dem Rosenbeet vergraben«

»Peter Jackob hat einen sehr unterhaltsamen Roman geschrieben, der immer wieder Bezug nimmt auf Fälle aus dem Holmes-Kanon, der Gesichtensammlung rund um den britischen Meisterdetektiv. Einfach und klar ist die Sprache des Autors, die Lektüre kurzweilig.«

Christoph Schennen in der Speyerer Morgenpost vom 04.04.2013

»Very british und sehr raffiniert in Szene gesetzt.«

»Peter Jackob hat für seinen Roman äußerst sorgfältig recherchiert und den Fall sehr behutsam in den bestehenden Kanon von Doyle eingefügt. Ein neuer und äußerst interessanter Aspekt ist allerdings die Affinität des Detektivs zur forensischen Entomologie, sehr zum Leidwesen von Mrs. Hudson.«

Florian Hilleberg. »Literra - Die Welt der Literatur«

»Sherlock Holmes und die Holzameise«

»Wunderbar unreißerische, klug komponierte, gründlich recherchierte Unterhaltung – eine gelungene Hommage an den Großmeister Doyle.«

Christine Hager in der Saarbrücker Zeitung vom 31.05.2013

»Sherlock Holmes ermittelt wieder«

»In einem Rosenbeet taucht eine Leiche auf, aber der Gartenbesitzer ist nicht der Mörder – ein Fall für Sherlock Holmes. Peter Jackob präsentierte im Ottweiler Witwenpalais seinen Krimi „Die Jagdgesellschaft von Billinghurst“.«

Caroline Henning in der Saarbrücker Zeitung vom 14.09.2013

»Er ist der Sherlock Holmes von Mainz«

»Seine Baker Street 221b ist die Fischergasse. Hier lebt der Sherlock Holmes von Mainz. Oder doch eher Dr. Watson?«

Artikel von Alex Heimann und Marco Schwarz,
Bild-Zeitung vom 20.09.2013

»Das Summen der Fleischfliege«

»LITERATURPREIS. Sherlock-Holms-Gesellschaft zeichnet den Mainzer Autor Peter Jackob aus / Lesung in Rechtsmedizin«

Silvia Dott in der Allgemeinen Zeitung vom 27.09.2013

»Peter Jackob: Die Jagdgesellschaft von Billingshurst«

»Peter Jackob ist hier ein handwerklich sauberer Detektivroman gelungen, und er erweist sich als meisterhaftes Arthur Conan Doyle Revival. Hat Spaß gemacht, zu lesen und mit zu rätseln.«

Heinrich Krobbach am 31.01.2015

»Frauenleiche und Siegelring«

»Auch sein zweiter Holmes-Titel vermittelt in detaillierter Erzählweise die Faszination des viktorianischen Zeitalters. Und Jackob verstand es durch die Auswahl der Szenen geschickt, seine Zuhörer in die Geschichte hineinzuziehen, sie neugierig zu machen, ohne allzu viel zu verraten.«

Gisela Zurmühlen in der Allgemeine Zeitung vom 07.11.2015